Ich sags direkt und unverblümt !

Meine Meinung in Kurzform zu folgenden Themen:

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Beschwichtigungssignale

Brustgeschirr

Dominanz

Grundgehorsam

Hundeschulen

Natur OHNE Jagd - erscheint in Kürze

Sprühhalsbänder

Teletakt, Stachelhalsband

Tierschutz und Tierrechte - erscheint in Kürze

Beschwichtigungssignale

sind eines der wichtigsten Kommunikationsmittel unserer Hunde.

Ich kann nur hoffen, daß immer mehr Hundehalter sich die Zeit nehmen, um sich mit den sogenannten Beschwichtigungssignalen (auch Beruhigungssignale genannt) auseinanderzusetzen und deren Bedeutung zu erlernen. Die Vorteile sind für Hund und Halter enorm. Die Signale unserer Hunde richtig zu verstehen und zu deuten, schafft Vertrauen und Bindung. 

In der letzten Zeit wurde versucht, die Beschwichtigungsignale in Frage zu stellen. Hier wurde auch die Wissenschaft "bemüht".

Lasst Euch nicht verunsichern !

Die Beschwichtigungssignale sind nach wie vor das wichtigste Kommunikationsmittel zur Konfliktvermeidung.

Jeder aufmerksame Beobachter von Hunden wird die Beschwichtigungssignale, wenn er die Grundlagen der Anwendungen verstanden hat, schnell erkennen können.  zum Seitenanfang

Brustgeschirr:

Das Brustgeschirr ist stets dem Halsband vorzuziehen, weil es den Druckpunkt auf den Brustkorb verlegt. Kehlkopf, Halsmuskulatur und die Halswirbelsäule bleiben unbelastet.

Schon dieser medizinische Grund allein sollte uns alle auf das Brustgeschirr zurückgreifen lassen. 

Aber auch der Aspekt der "erhöhten Verkehrssicherheit" sollte nicht unerwähnt bleiben: Am auf dem Rücken liegenden Steg des Geschirres kann der Hund schneller und sicherer gehalten werden, wenn dies nötig ist.

Außerdem: Der sogenannte "Leinenruck" ist Tierquälerei und hat in der Hundeausbildung und in unserem Umgang mit dem Hund nichts verloren. zum Seitenanfang

Dominanz

Die sogenannte Dominanztheorie ist eine Theorie - nichts sonst. Entstanden aus Beobachtungen der Hackordnung von Hühnern und dann den Hunden angedichtet. Es gibt zwar Situationen, in denen ein Hund situationsbezogen dominant reagiert, aber es gibt nicht den "dominanten Hund". Alle, die dieser Theorie noch nicht abgeschworen haben, sollten es sofort tun und alle, die jemals Hunde unter dieser Theorie leiden ließen, sollten sich bei den armen Geschöpfen entschuldigen. zum Seitenanfang

Grundgehorsam

Grundgehorsam ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Allerdings ist jeder Zwang in der Ausbildung hierbei zu unterlassen. Der Hund soll in einer entspannten Atmosphäre den Grundgehorsam erlernen. Dazu bedarf es klarer, eindeutiger Kommandos, die in einem freundlichen und liebenswürdigen Ton gegeben werden. Es wird dabei nicht gebrüllt und gezerrt. Alle Methoden, die dem Hund erhebliche Angst oder Schmerzen zufügen, seine Persönlichkeit zerstören oder ihn in seiner Würde verletzen, sind indiskutabel. Außerdem: Grundgehorsam hat nichts mit Kadavergehorsam zu tun. zum Seitenanfang

Hundeschulen

 

Für das Erlernen des Grundgehorsams, aber auch für andere Ausbildungsvarianten, Verhaltenskorrekturen usw., oder für die Welpen empfiehlt sich der Besuch einer qualifizierten, kompetenten Hundeschule. 

Bei einer solchen Hundeschule sollten der Trainer/die Trainerin über eine fundierte Ausbildung verfügen und diese belegen können. Das Fachwissen über Hunde muß breitgefächert und auf dem neuesten Stand sein. Dieses Fachwissen muß kompetent in die notwendigen Auskünfte und in die Wissensvermittlung der Hundehalter eingebracht werden. 

Situationen müssen erkannt werden, um die notwendigen Pausen zum richtigen Zeitpunkt einzulegen und/oder Überforderungen von Mensch und Hund zu vermeiden.

Die individuelle Betreuung der einzelnen Hundebesitzer, Geduld und Verständnis, sowie ein logischer, klarer Aufbau der einzelnen Übungen müssen eine Selbstverständlichkeit sein.

Die Ausbildung erfolgt stets nach neuesten verhaltenskundlichen Erkenntnissen. Sie erfolgt immer ohne Einsatz von tierschutzrelevantem Zubehör wie Reizstromgeräten, Anti-Kläff-Halsbändern, Sprühhalsbändern, Stachelhalsbändern usw.

Alle Methoden, die dem Hund erhebliche Angst oder Schmerzen zufügen, seine Persönlichkeit zerstören oder ihn in seiner Würde verletzen, sind nicht anzuwenden. Sie sind absolut undiskutabel. 

Der Hund sollte nicht nur gern, sondern möglichst mit Begeisterung in "seine" Schule gehen!

Solltet Ihr selbst Bedenken bei irgendeiner Trainingsmethode haben: Sagt NEIN ! Habt dazu den Mut ! zum Seitenanfang

Sprühhalsbänder

Hierzu verweise ich auf den Beitrag von Clarissa von Reinhardt auf meiner Homepage unter der Rubrik: "Die aktuelle Seite" (bitte auf diesen Link klicken und Ihr werdet weitergeleitet.)

Ergänzend zu den Aussagen von Clarissa von Reinhardt sei von meiner Seite nur noch darauf hingewiesen, ein klares NEIN zu allen denen zu sagen, die solche Methoden anwenden, ausprobieren, empfehlen und dergleichen. Passiert dies in einer Hundeschule, dann sollte sofort die Hundeschule gewechselt werden. Wir alle brauchen solche Methoden nicht.

Vielen Dank an Clarissa von Reinhardt für diesen Beitrag im Namen aller Hunde. zum Seitenanfang

Teletakt, Stachelhalsband

... oder andere Zwangmethoden lehne ich strikt ab. Sie nützen nichts und funktionieren nicht (auch wenn kurzfristig eine Verhaltensänderung eintritt). Außerdem sind sie verboten!

Selbst wenn diese Methoden erfolgreich wären, würde ich sie nie einsetzen, weil ethische Gründe dagegensprechen und außerdem alle Methoden, die dem Hund erhebliche Angst oder Schmerzen zufügen, seine Persönlichkeit zerstören oder ihn in seiner Würde verletzen, indiskutabel sind und auch bleiben. zum Seitenanfang